Welttag des Buches am 23. April

Jedes Jahr am 23. April gibt es was zu feiern: das Buch! Der Festtag des Buches wurde 1995 von der UNESCO ins Leben gerufen. In Deutschland haben sich der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sowie die Stiftung Lesen dieses Tages angenommen und geben unter anderem das Buch “Ich schenk dir eine Geschichte” heraus, das sich Viert- und Fünftklässler, die einen Gutschein haben, in einigen Buchhandlungen abholen können.

Eine Freundin, die seit einigen Jahren in Madrid lebt, habe ich gefragt, was dort am Tag des Buches los ist. Sie schrieb mir Folgendes:

Es ist wohl üblich, einander ein Buch zu schenken. Read the rest of this entry »

Gesucht, gefunden: Suchmaschinenempfehlung

Suchen Sie noch mit der Riesenkrake, mit dem Platzhirsch aller Suchmaschinen? Mit der Suchmaschine, bei der über 80 Prozent aller Suchanfragen weltweit landen? Die schon länger in der Kritik ist, weil Datenschutz nicht zu ihren Stärken gehört?

Die frohe Botschaft: Es geht auch ohne G**gle. Ich stelle kurz drei Suchmaschinen vor, mit denen man genauso gut suchen kann. Ich empfehle eine Totalamputation von G**gle und eine Umstellung von heute auf sofort auf die anderen Suchmaschinen, auch wenn der Kopf vielleicht zweifelnd sagt: Na, ob die auch so gut sind? Ob die Ergebnisse stimmen? Ob etwas Wichtiges fehlt? Ignorieren Sie das doch, so ein Tapetenwechsel tut auch mal gut…

Nummer 1: Ixquickhttps://www.ixquick.com/deu/
Bei Ixquick, einer Metasuchmaschine, wird Wert auf Datenschutz gelegt. Unter “Ixquick schützt Ihre Privatsphäre!” können Sie nachlesen, was bei anderen Suchmaschinen so alles über Sie gespeichert wird. Bei Ixquick gibt es Sternchen:

Ixquick kombiniert mehrere Suchmaschinen, um relevante Ergebnisse zu erzielen. Dabei werden die relevanten Ergebnisse durch ein Sternsystem gekennzeichnet. Jedem Ergebnis wird ein Stern pro Suchmaschine zugeteilt, die das Suchergebnis unter den zehn besten Resultaten bewertet hat (comparative analysis algorithm). Ein mit fünf Sternen gekennzeichnetes Suchergebnis bedeutet, dass bei fünf Suchmaschinen dieses Ergebnis unter ihren besten zehn Platzierungen auftaucht. (Zitat Wikipedia, Link)

Nummer 2: Read the rest of this entry »

Leipziger Buchmesse im März 2010

Morgen, am 18. März, ist es wieder so weit, in Leipzig beginnt der Bücherfrühling. Einige Zahlen zur Messe:

  • Buchmesse – 2.100 Aussteller aus 39 Ländern auf 65.000 Quadratmetern
  • “Leipzig liest” – über 2.000 Veranstaltungen, rund 1.500 Autoren und mehr als 300 Veranstaltungsorte (Quelle: Leipziger Buchmesse)

Das Buchmesseprogramm gibt es natürlich auch im Netz: Unter diesem Link kann man nach Autor, Veranstaltungsort usw. suchen, hier die Tages- bzw. Teilprogramme als pdf herunterladen.

Die Leipziger Buchmesse twittert rund ums Jahr, aber in den kommenden Tagen wird es besonders hoch hergehen: http://twitter.com/buchmesse.

Viel Spaß auf der Messe oder beim Lesen darüber!

Buchmesse Leipzig 2009

Suchen Sie einen Verlag?

Sie wissen ja, was für ein Buch Sie geschrieben haben bzw. planen. Eher einen Krimi? Ein Kinderbuch? Einen Ratgeber? Um den richtigen Verlag für Ihr Buchvorhaben zu finden, müssen Sie sich nun auch ein wenig mit der Verlagslandschaft beschäftigen. Denn wenn ein Verlag keine Kinderbücher im Programm hat, werden Sie Ihr Manuskript oder Exposé eines Jugendbuchs garantiert mit einem “Nein, danke” zurückbekommen.

Im Internet gibt es natürlich viele Wege, einen Verlag zu suchen und zu finden. Zwei stelle ich Ihnen kurz vor.

1. Sie gehen auf die Seite des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Rechts oben sehen Sie eine Deutschlandkarte. Sie klicken ein Bundesland an und landen z. B. auf der Seite des Landesverbands Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Unter “Buch und Markt” finden Sie die Verlagsverzeichnisse als Pdf zum Herunterladen. Zu den Verlagen bekommen Sie in diesem Verzeichnis folgende Informationen: die Kontaktdaten sowie teils eine kurze Beschreibung ihrer Tätigkeitsfelder.

2. Auf der Seite der Autorin Petra Schier gibt es ebenfalls eine Verlagsübersicht: Belletristik, Sachbuch sowie Kinder- und Jugendbuch. Der Link zur Seite: http://www.petra-schier.de/html/body_verlagsadressen.html.

  • Natürlich können Sie auch einfach in Buchhandlungen gehen und dort schauen, welche Verlage Bücher veröffentlichen, die ähnliche Themen wie Ihr Buchprojekt haben.
  • Nicht vergessen möchte ich die Buchmessen: In Leipzig präsentieren sich die Verlage ihren Lesern, in Frankfurt können Sie auch Lektoren an den Verlagsständen treffen. Auf der Website von Sylvia Englert gibt es eine “Gebrauchsanweisung für die Buchmesse”, lesen Sie doch mal rein: http://www.sylvia-englert.de/tipp01.html.

Schnittstelle zwischen Autor und Verlag: die Literaturagentur

Wenn Sie Ihr Buch an den Verlag bringen wollen, haben Sie zwei Möglichkeiten: 1. Sie suchen selbst nach einem Verlag. Das erfordert von Ihnen eine gewisse Rechercheleistung – in welches Verlagsprogramm würde mein Buch passen? In der Regel werden Sie mehrere Verlage kontaktieren müssen, bis Sie eine aussagekräftige Reaktion erhalten, und diese wird oft genug eine Absage sein. (Das klingt etwas harsch. Was ich sagen will: Versuchen Sie es auf jeden Fall, lassen Sie sich nicht gleich entmutigen!)

2. Sie suchen sich eine Agentur, die Ihr Buch an den Verlag bringt. Eine sehr gute Übersicht über Literaturagenturen gibt es auf der Website der Autorin Petra Schier. Sie finden dort Adressen und Kurzbeschreibungen von Agenturen für Belletristik, Sachbuch sowie Kinder- und Jugendbuch.

Eine seriöse Agentur wird Ihr Buch nur akzeptieren, wenn sie dafür gute Chancen auf dem Buchmarkt sieht. Sie müssen keine finanzielle Vorleistung erbringen, erst wenn die Agentur das Buch an einen Verlag vermitteln konnte, zahlen Sie der Agentur ein Vermittlungshonorar.

Link zur Website von Petra Schier, Übersicht der Literaturagenturen: http://www.petra-schier.de/html/body_literaturagenturen.html (Linktipp via Texttreff von Juliane Korelski)

Denken Sie daran? Entscheiden Sie sich nicht für eine Agentur, die von Ihnen im Voraus Geld verlangt. Mit schwarzen Schafen unter den Literaturagenturen haben schon viele Autoren schlechte Erfahrungen gemacht. Im Blog von Renate Blaes, Designerin, Autorin und Fotografin, ist eine dieser Geschichten festgehalten, unter http://www.renateblaes.de/blog/?s=Literaturagentur.